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E-COMMERCE WISSEN.

B2B-Onlineshop.

Die Mehrwerte.

Ob Maschinen, Ersatzteile, Verbrauchsmaterial, Werkzeug, Arbeitsmaterial – in vielen Unternehmen sitzen Einkäufer, die sich um die Beschaffung solcher Güter kümmern. Oft genug müssen sie sich dafür noch immer durch dicke Papierkataloge kämpfen oder Excel-Listen durchforsten.

Dabei geht es sehr viel einfacher und schneller mit einem B2B-Webshop.

Ganz egal, ob ein Handwerker, der einen Bohrhammer oder Schrauben braucht oder ein Golfplatz-Verwalter, der ein Ersatzteil für den Rasentraktor sucht – beide haben in erster Linie einen Wunsch: so schnell wie möglich das passende Produkt zu einem guten Preis zu bekommen. Denn wer für ein Unternehmen einkauft, tut dies nicht, weil er gerne shoppt, sondern weil es seine täglichen Arbeit ist. Dennoch darf auch ein B2B-Einkauf Spaß machen!

Zwei wesentliche Faktoren für einen gelungenen Beschaffungsprozess sind die Geschwindigkeit und der Komfort. Ein Blick auf die B2B-Realität zeigt allerdings, dass vielerorts noch Prozesse vorherrschen, die aus einer nicht-digitalen Zeit stammen.

So muss sich ein Einkäufer häufig noch durch dicke Warenkataloge arbeiten oder durch Excel-Listen klicken, um die benötigten Produkte zusammenzusuchen.

Dann muss er Artikelnummern auf Bestelllisten übertragen und diese an den Großhändler faxen. Anschließend versucht er, seinen Kundenbetreuer zu erreichen, um am Telefon über Preise zu verhandeln und Lieferzeiten abzuklären.

Hält er dann endlich sein Angebot in den Händen, muss er es eventuell noch vom Abteilungsleiter abzeichnen lassen, bevor er die Ware endgültig bestellen kann. Passiert dann bei der Übertragung der Bestelldaten auch noch ein Fehler, ist von einem gelungenen Einkaufsprozess nicht mehr viel übrig.

Und das alles in einer Zeit, in der der gleiche Einkäufer privat mit einigen Klicks seinen neuen Tennisschläger konfigurieren, die dazu passenden Bälle aussuchen und gleich zusammen mit Schuhen und Tasche bestellen kann.

Dementsprechend steigt der Druck seitens der Geschäftskunden, den Einkaufsprozess zu digitalisieren und einen Webshop speziell für die B2B-Einkäufer anzubieten.

Dank Webshop.

Zeit sparen.

Ein Webshop ständig verfügbar, informiert 24 Stunden am Tag, auch an Sonn- und Feiertagen, über Produkte, Preise und Verfügbarkeit. Gerade in kleineren Betrieben kümmert sich der Geschäftsführer selbst oft am Abend oder am Wochenende um die Beschaffung. Dann aber ist kein Ansprechpartner erreichbar, der ihm Fragen zum Produkt oder der Lieferzeit beantworten kann. Im Webshop kann er sofort bestellen, statt warten zu müssen.

Allerdings nur, wenn er das gesuchte Produkt schnell findet. Hilfsmittel wie eine fehlertolerante Suche, die Tippfehler verzeiht, eine Autovervollständigung während des Eintippens des Suchbegriffs oder der Hinweis auf ergänzend benötigte Produkte können den Weg zum Wunschprodukt erheblich erleichtern. Gut gegliederte Produktkataloge, beispielsweise nach Anwendungsgebieten, sowie umfassende Filtermöglichkeiten bringen den Einkäufer ebenfalls schneller ans Ziel.

 

Im Webshop des Großhändlers Layer verhelfen dem Kunden ausgeklügelte Filtermögkichkeiten schnell zum von Ihm gesuchten Produkt

Bestellprozess.

möglichst komfortabel.

Ein komfortabler Bestellprozess macht Kunden zufriedener und stärkt damit die Kundenbindung.

Das gilt dann, wenn der B2B-Shop all seine Stärken ausspielt und dem Kunden ein auf ihn zugeschnittenes Angebot präsentiert. So kann ein guter B2B-Shop jedem Kunden sein individuelles Sortiment anzeigen, im Idealfall sogar mit einer an seine Bedürfnisse angepasst Shop-Navigation.

Auf diese Weise findet er noch schneller, was er sucht und kann sich auf das konzentrieren, was er wirklich braucht. Zudem kann der Händler ihm gezielt solche Produkte empfehlen, die zu bereits bestellten Produkten gut passen. Ein Beispiel: Wer zur Grünflächenpflege regelmäßig Ersatzteile und Verbrauchsmaterial für einen Rasentraktor bestellt, für den ist eventuell auch ein Vertikutiereinsatz für genau diesen Rasentraktor sinnvoll.

Das Unternehmen Think-About IT zeigt bei seinen Produkten eine  Auswahl von dazu passendem Zubehör an

Zum individuellen Sortiment gehören natürlich auch individuelle Preise. Denn jeder Einkäufer verhandelt seine Einkaufskonditionen und die gilt es selbstverständlich auch im Webshop abzubilden.

 

Der große Vorteil der Online-Bestellung ist dabei, dass Preise automatisch an den jeweiligen Kunden angepasst und je nach Bestellmenge und -wert aktualisiert werden können. So liefert beispielsweise der B2B-Webshop des Großhändlers Layer sogenannte Anbruchpreise, wenn ein Kunde nur eine Teilmenge aus einem größeren Gebinde bestellt, etwa bei Schrauben.

Auch den Preis für zugeschnitte Ware, wie etwa Alufensterbänke zeigt der Shop sofort an.

 

Hinterlegt der Händler die für den jeweiligen Kunden geltende Rabattstaffel, wird auch dies bei der Online-Bestellung sofort sichtbar und berücksichtigt.

 

Damit entfällt die bisher übliche Praxis der Angebotserstellung und Nachverhandlung am Telefon.

 

Automatisch kalkulierte Preise:

Gibt der Kunde im B2B-Shop des Großhändlers Layer die gewünschte Länge der Fensterbänke ein, erscheint automatisch der individuelle Preis für das angeschnittene Material.

Rechte- &

Rollenmanagement.

Eine weitere Stärke eines guten B2B-Shops ist ein Rechte- und Rollenmanagement.

So kann der Kunde seine internen Unternehmensprozesse abbilden. Beim Rollenmanagement legt er fest, welcher Mitarbeiter was darf. So darf beispielsweise ein Mitarbeiter einer Abteilung zwar nach Produkten recherchieren und diese auch vergleichen, aber keine Preise sehen. Der Einkäufer hingegen darf die Preise sehen, Konditionen aushandeln und Bestellungen tätigen.

Der Geschäftsführung ist vorbehalten, Liefer- oder Rechnungsadressen zu ändern. Jeder Nutzer bekommt eine ihm persönlich zugewiesenen Rolle, so dass er – und nur er - auf die entsprechenden Funktionen zugreifen kann.

Das Schaubild verdeutlicht, wie das in einem B2B-Shop hinterlegte Rechte-Management aussehen kann.

Ähnlich verhält es sich mit dem Genehmigungsverfahren: Hier legt der Kunde fest, wer bis zu welcher Summe Ware bestellen darf und welcher Vorgesetzte eine Bestellung mit größerem Volumen freigeben darf.

Ist ein solches Verfahren definiert, ist der gesamt Bestellprozess für den Kunden deutlich reibungsloser und schneller, da der jeweils zuständige Mitarbeiter automatisch vom Webshop benachrichtigt wird, dass eine Bestellung mit diesen Produkten von diesem Mitarbeiter zur Freigabe vorliegt.

Zudem kann er die Bestellung noch bearbeiten und dank seiner Legitimation über die ihm zugewiesen Rolle auch sofort und ohne Umwege freigeben.

Auf diese Weise lassen sich auch größere, abteilungsübergreifende Sammelbestellungen abwickeln, für die der Händler vielleicht Sonderkonditionen anbieten kann – natürlich automatisch und direkt im Webshop.

Hier werden die Stärken einen B2B-Shops deutlich: Hinterlegte Genehmigungsprozesse vereinfachen und beschleunigen den Einkauf erheblich.

Gleichzeitig bekommt der jeweilige Kunde im B2B-Shop sein eigenes Kundenkonto, in dem er stets den aktuellen Stand seiner Bestellungen abrufen kann. So sieht der Kunde auf einen Blick, welche Waren verfügbar sind und wann sie geliefert werden.

 

Damit kann er seinem Kunden gegenüber verlässlich kommunizieren, etwa wann ein bestimmtes Ersatzteil eingebaut werden kann.

 

Zudem sind alle Rechnungen mit dem jeweiligen Fälligkeitsdatum hinterlegt, sodass sich die Buchhaltung stets über den aktuellen Stand informieren kann. Im Idealfall lassen sich die Rechnungen auch nahtlos in das Buchhaltungssystem des Kunden übertragen, sodass sie nicht mehr extra erfasst werden müssen.

Kunden anlocken.

3 Tipps.

Tipp 1: Nicht alle Einkäufer erkennen die Vorteile Ihres Webshops auf Anhieb. Schulen Sie Ihre Außendienstmitarbeiter umfassend und lassen Sie diese im persönlichen Kontakt mit dem Kunden die Vorteile erklären.

Tipp 2: Sie erzielen durch die Online-Bestellungen eine Kostenersparnis. Wenn Sie einen Teil davon als Rabatt an Ihre B2B-Kunden weitergeben, ist auch für sie ein direkter Vorteil spürbar.

Tipp 3: Ein Online-Blätter-Katalog verbindet das gelernte Bestellverhalten über einen Katalog mit komfortablen Funktionen wie Verfügbarkeitsanzeige, Suchfunktion und dynamischen Preisen. Er kann somit eine Brücke zwischen traditionellem Bestellverhalten und digitalen Prozessen schlagen.

Fazit.

Ein guter B2B-Webshop macht den Einkaufsprozess für Geschäftskunden auf allen Ebenen einfacher, schneller, weniger fehleranfällig und komfortabler.

Diese immensen Vorteile entdecken immer mehr Unternehmen für sich, so dass sie gezielt nach Geschäftspartnern Ausschau halten, die ihnen einen solchen Einkaufsprozess ermöglichen. Wer hier nicht rechtzeitig mitzieht, läuft Gefahr, selbst langjährige Geschäftskunden dauerhaft zu verlieren. Daher ist es sinnvoll, zeitnah eine Strategie für den B2B-Online-Handel entwickeln - bevor die Wettbewerber es tun und die eigenen Kunden ungeduldig werden.

Denn nur wenn der Kunde zufrieden ist, bleibt er auch ein treuer Kunde. Unter dem Strich bringt die Digitalisierung und die damit verbundene Optimierung von Geschäftsprozessen allen Beteiligten eine Zeit- und Kostenersparnis. Somit ist der Einstieg in den B2B-Online-Handel eine Investition in die Zukunft.

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