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B2B-Onlineshop erfolgreich einführen

B2B-E-Commerce-Ratgeber

Moderne B2B-Kunden erwarten Effizienz und Transparenz.
Digitalisieren Sie Ihren Vertrieb und stärken Sie Ihre Kundenbindung.

  • Prozesse automatisieren
  • Produktdaten verbessern
  • Kunden binden

B2B-E-Commerce Ratgeber

Der Ratgeber für B2B-Onlineshops
Warum der digitale Vertrieb jetzt entscheidend ist

Kurz Zusammengefasst:

Der B2B-Markt verlagert sich zunehmend in digitale Kanäle. Unternehmen profitieren, wenn sie den Online-Vertrieb nicht als Pflichtprojekt, sondern als Chance für effizientere Prozesse, bessere Kundenbindung und mehr Umsatz betrachten.
 

Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern, die anderen Windmühlen.“

Genau vor dieser Entscheidung stehen heute viele B2B-Unternehmen. Die Digitalisierung und der E-Commerce verändern den Vertrieb grundlegend: Kunden erwarten schnelle, transparente und komfortable Einkaufsprozesse – jederzeit und überall. Klassische Bestellwege wie Telefon oder Fax verlieren zunehmend an Bedeutung.

Ein B2B-Onlineshop ist dabei weit mehr als nur ein zusätzlicher Vertriebskanal. Er bietet die Chance, Prozesse zu automatisieren, Effizienz zu steigern und Kunden besser zu bedienen. Unternehmen gewinnen wertvolle Daten, stärken ihre Kundenbindung und erschließen neue Wachstumspotenziale.

Wer heute in den digitalen Vertrieb investiert, stellt die Weichen für die Zukunft – und baut nicht nur eine Windmühle, sondern ein skalierbares Fundament für nachhaltigen Erfolg.

 

Fazit

Ein B2B-Onlineshop ist mehr als nur ein Verkaufskanal – er treibt die Digitalisierung des gesamten Unternehmens voran und entwickelt sich kontinuierlich weiter. Zu Beginn steht meist der Vertrieb im Fokus, doch mit der Zeit wird der gewonnene Datenschatz für weitere Bereiche nutzbar gemacht. Entscheidend für diesen Erfolg ist ein skalierbares Shopsystem, das zukünftige Anforderungen wie internationale Märkte, mehrsprachige Inhalte oder integrierte Content- und Beratungsfunktionen von Anfang an unterstützt.

 


Mehrwerte für Einkäufer

Der Ratgeber für B2B-Onlineshops
Warum B2B-Kunden online bestellen wollen

Kurz Zusammengefasst:

B2B-Einkäufer erwarten schnelle Suche, transparente Produktinformationen, kundenindividuelle Preise, komfortable Bestelllisten, klare Verfügbarkeiten und digitale Freigabeprozesse.
Detailreiche Produktseiten, Suche und Filter helfen Einkäufern, schneller das passende Produkt zu finden.

 

Fazit

Ein moderner B2B-Onlineshop ist weit mehr als nur ein Vertriebskanal – er wird zum echten Mehrwert für deine Kunden. Er spart Zeit, reduziert Aufwand und schafft Klarheit im gesamten Bestellprozess. Rund um die Uhr verfügbar, intuitiv zu bedienen und individuell auf den Kunden zugeschnitten, erleichtert er den Arbeitsalltag spürbar.

Von schnellen Bestellungen über transparente Preise und Lieferzeiten bis hin zu einer einfachen Integration in bestehende Systeme: Der digitale Einkauf wird effizienter, sicherer und deutlich komfortabler. Das stärkt nicht nur die Zufriedenheit, sondern auch die langfristige Kundenbindung.

Kurz gesagt: Ein gut gemachter Onlineshop macht das Leben deiner Kunden einfacher – und genau das zahlt sich für dein Unternehmen aus.


B2B-E-Commerce Ratgeber

Der Ratgeber für B2B-Onlineshops
Digitalisierung für B2B-Unternehmen in fünf Schritten

Kurz Zusammengefasst:

Erfolgreiche Digitalisierung im B2B beginnt mit klaren Zielen, einem starken Team und einer durchdachten Strategie. Der Einstieg in den Online-Handel ist dabei nur der erste Schritt, der tiefgreifende Veränderungen im gesamten Unternehmen auslöst – von neuen Arbeitsabläufen über veränderte Zuständigkeiten bis hin zu zusätzlichem Know-how. Um diese Transformation erfolgreich zu meistern, müssen Prozesse, Strukturen und Entscheidungen sorgfältig überdacht und an die neuen Anforderungen angepasst werden.

 

 

Fazit

Ein B2B-Onlineshop ist mehr als nur ein Verkaufskanal – er treibt die Digitalisierung des gesamten Unternehmens voran und entwickelt sich kontinuierlich weiter. Zu Beginn steht meist der Vertrieb im Fokus, doch mit der Zeit wird der gewonnene Datenschatz für weitere Bereiche nutzbar gemacht. Entscheidend für diesen Erfolg ist ein skalierbares Shopsystem, das zukünftige Anforderungen wie internationale Märkte, mehrsprachige Inhalte oder integrierte Content- und Beratungsfunktionen von Anfang an unterstützt.

 


Shop Strategie

Geschlossener oder offener B2B-Shop:
Welche Variante passt?

Kurz Zusammengefasst:

Ein B2B-Shop kann offen, geschlossen oder ohne Preisangaben betrieben werden – abhängig von Unternehmenszielen, Zielgruppe und rechtlichen Anforderungen. Wichtig ist, dass Privatkunden klar vom Einkauf ausgeschlossen werden, da im B2B-Handel andere Regeln gelten als im B2C-Bereich. Verbraucher haben besondere Schutzrechte wie das Widerrufsrecht, die für Unternehmen nicht gelten. Deshalb müssen Betreiber sicherstellen, dass nur gewerbliche Kunden Zugang erhalten und Bestellungen tatsächlich geschäftlich genutzt werden.

 

Geschlossene B2B-Shops: nur mit Registrierung

Ein geschlossener B2B-Shop ist nur für registrierte und geprüfte Geschäftskunden zugänglich. Dadurch werden rechtliche Risiken reduziert und wertvolle Kundendaten gewonnen. Zudem können Preise, Sortimente und Sonderaktionen personalisiert angezeigt sowie Wettbewerber ausgeschlossen werden. Nachteile sind jedoch die höhere Einstiegshürde für Neukunden und die fehlende Sichtbarkeit in Suchmaschinen wie Google.

 

Offener B2B-Shop: mit oder ohne Preisangabe

Ein offener B2B-Shop ist frei zugänglich und kann entweder mit oder ohne Preisangaben betrieben werden. Vorteilhaft sind die bessere Sichtbarkeit in Suchmaschinen, die Präsentation des gesamten Sortiments und ein positiver erster Eindruck bei potenziellen Kunden. Offene Shops mit Preisen schaffen Transparenz, können jedoch wegen verhandelbarer B2B-Preise zu Missverständnissen führen. Deshalb verzichten manche Händler auf öffentliche Preisangaben und zeigen Preise erst nach Login an. Dadurch bleibt das Sortiment sichtbar, ohne falsche Preisvorstellungen zu erzeugen.

 

Kundenstruktur und Wettbewerbssituation beeinflussen die Wahl

Die Wahl zwischen geschlossenem, offenem oder preislosem B2B-Shop hängt vor allem von den Unternehmenszielen und der Wettbewerbssituation ab. Geschlossene Shops eignen sich eher zur Betreuung von Stammkunden, während offene Shops die Neukundengewinnung und Sichtbarkeit in Suchmaschinen fördern. Auch das Verhalten der Wettbewerber spielt eine Rolle: Sind viele Konkurrenten online, kann ein nutzerfreundlicher offener Shop mit transparenten Preisen Wettbewerbsvorteile schaffen. Welche Lösung sinnvoll ist, muss daher individuell abgewogen werden.

Fazit

Um den gesetzlichen Anforderungen zu genügen, muss der B2B-Händer sicherstellen, dass Privatkunden ausreichend geschützt sind. Ob er sich für einen offenen oder für einen geschlossenen Shop entscheidet, hängt ganz wesentlich von seiner Zielsetzung und dem Wettbewerbsumfeld ab. In jedem Fall sollte die Entscheidung gut durchdacht sein. Zudem ist es sinnvoll, darauf zu achten, dass das eingesetzte Shopsystem sowie die aufgesetzten IT-Strukturen und der Shop-Aufbau einen späteren Wechsel ohne extrem großen Aufwand ermöglichen.


Technologie und Prozesslogik

B2B ist nicht gleich B2C:
Anforderungen an das Shopsystem

Kurz Zusammengefasst:

B2B-Shopsysteme müssen komplexe Anforderungen wie Rollenrechte, individuelle Preise, Sortimente, Schnittstellen und skalierbare Strukturen unterstützen. Im Unterschied zu B2C kaufen Geschäftskunden gezielt und rational bei festen Lieferanten. Kaufentscheidungen werden sorgfältig vorbereitet, oft von mehreren Beteiligten gemeinsam getroffen und basieren weniger auf Impulsen als auf klaren Anforderungen und langfristigen Geschäftsbeziehungen.

Fazit

Ein guter B2B-Shop muss einerseits die Erwartungen der Einkäufer erfüllen, was Benutzerfreundlichkeit, Schnelligkeit und Komfort angeht. Andererseits muss er die Erfordernisse im Rahmen einer Prozess-Digitalisierung beim Shop-Betreiber berücksichtigen. Um größtmögliche Zukunftssicherheit zu gewährleisten sind eine Skalierbarkeit, also die Erweiterung der Funktionalitäten wie zum Beispiel der Artikelanzahl oder der Anzahl der Verkaufskataloge wichtig. Gleiches gilt für den Ausbau als Multi-Store für verschiedene Marken oder Länder sowie eine eigene Marktplatzfunktionalität. Wichtig sind zudem offene Schnittstellen, um das System durch die Anbindung von Drittsysteme erweitern zu können. Über solche Schnittstellen können dann auch künftige Kanäle wie beispielsweise automatisierte Bestellungen im Bereich Internet of Things abgewickelt werden.


VERTRIEB UND BERATUNG

Der Ratgeber für B2B-Onlineshops
Macht der B2B-Shop den Außendienst besser oder überflüssig?

Kurz Zusammengefasst:

Der B2B-Shop ersetzt den Außendienst nicht, sondern verändert dessen Rolle hin zum beratenden Ansprechpartner. Während Standardbestellungen digital abgewickelt werden, unterstützt der Außendienst Kunden bei komplexen Produkten und individuellen Anforderungen. Mobile Shop-Funktionen erleichtern dabei Kundengespräche, Produktkonfigurationen und die direkte Auftragserfassung vor Ort.

 

Fazit

Sinnvoll eingesetzt, kann die mobile Nutzung des B2B-Shops und der angeschlossenen Systeme den Außendienst enorm aufwerten. Voraussetzungen sind natürlich, dass der Shop mobil optimal funktioniert, dass die Außendienstmitarbeiter selbst bestens mit dem Shop vertraut sind und ihn auch gerne einsetzen. Dafür ist es nötig, sie vorab in die strategischen Überlegungen mit einzubeziehen und sie mit ihren Ängsten vor den anstehenden Veränderungen ernst zu nehmen. Erst wenn der Außendienstmitarbeiter die Vorteile erkennt, die auch er von dem neuen System hat, wird er für seinen Kunden wirklich zum kompetenten Berater. Und dies führt zu höherer Kundenzufriedenheit und letztlich zu einer höheren Abschlusswahrscheinlichkeit, sprich zu mehr Umsatz.


CONTENT COMMERCE

Mehr als nur ein Shop:
Eine Bühne für Branchenexpertise

Kurz Zusammengefasst:

Fachinhalte, Case Studies, Erklärvideos und Produktwissen machen den B2B-Shop zur zentralen Wissensplattform. Durch Content Marketing stärkt das Unternehmen seine Expertenrolle, verbessert die Kundenbindung und verbindet hilfreiche Inhalte direkt mit Kaufimpulsen und Umsatzsteigerung.

 

1. Mit hochwertigen Inhalten zum Branchenexperten

Hochwertige Inhalte wie Fachbeiträge, Videos und Case Studies stärken die Expertenrolle, verbessern SEO und fördern den Umsatz durch die Verbindung von Content und Shop.

 

2. Persönliche Ansprache und relevante Informationen

Personalisierte Informationen, technische Produktdetails und Service-Inhalte verbessern das Einkaufserlebnis und unterstützen die Kaufentscheidung.

 

3. Entscheidend ist die Technik

Eine nahtlose technische Verzahnung von CMS, Shopsystem und Kundendaten ist entscheidend, damit Marketing und Commerce effizient zusammenarbeiten können.

 

Fazit

B2B-Unternehmen stärken ihre Marke vornehmlich durch Inhalte: Eine Firma, die durch relevante Kommentare, Ratgeber, Tipps, Studien und Kundenberichte, zum Meinungsführer ihrer Branche aufsteigt, hat auch in Sachen Marketing viel erreicht. Ein direkter Link aus den Content Marketing-Inhalten zu den passenden Produkten im Shop schließt den Kreis zwischen Markenbildung und Konversionssteigerung. Durchsuchbare, detailreiche Produktbeschreibungen und eine auf Longtail ausgerichtete SEA-Strategie erreichen zudem die Kunden, die Google für die Recherche ihres neuen B2B-Partners nutzen.


B2B-E-Commerce Ratgeber

Projektvorbereitung
Das perfekte Briefing für Ihre B2B-Agentur

Kurz Zusammengefasst:

Ein gutes Briefing definiert Ziele, Zielgruppen, Prozesse, Systeme, Budget und Verantwortlichkeiten klar und schafft damit die Grundlage für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit einer Agentur. Bei der Umsetzung eines B2B-Shops hängt die Wahl zwischen internem Entwicklerteam und externer Agentur vor allem von vorhandenem Know-how, Ressourcen und den strategischen Anforderungen des Unternehmens ab.

Die wichtigsten Entscheidungsfragen

  • Soll der Shop schnell und kontinuierlich um neue Funktionen erweitert werden?
  • Folgt das Geschäftsmodell eher Standardprozessen oder müssen viele Besonderheiten abgebildet werden?
  • Gibt es intern bereits eine IT-Abteilung mit E-Commerce-Erfahrung?
  • Welche Entwicklungs- und Projektmanagement-Kompetenzen sind vorhanden?
  • Müsste das interne Team erweitert werden, und wie realistisch ist die Rekrutierung?
  • Lassen sich interne und externe Kosten transparent vergleichen?
  • Welche Option passt besser zu den zeitlichen Zielvorgaben?
  • Gibt es bestehende Agenturkontakte oder Erfahrungen anderer B2B-Unternehmen, von denen man profitieren kann?

 

Viele Unternehmen entscheiden sich für eine Agentur, weil IT-Entwicklung nicht zum Kerngeschäft eines Großhändlers gehört. Der Projekterfolg hängt jedoch nicht allein von der Kompetenz des Dienstleisters ab, sondern vor allem von der Zusammenarbeit, der Offenheit im Austausch und der Qualität des Briefings.

 

 

Strategische Fragen klären

Am Anfang steht die strategische Ausrichtung: Welche Ziele soll der neue B2B-Shop erreichen? Soll er vor allem Neukunden gewinnen oder Bestandskunden effizient bedienen? Wie homogen ist die Zielgruppe? Soll der Shop offen zugänglich oder nur registrierten Kunden vorbehalten sein? Wie ist das Unternehmen heute positioniert, und wo soll es in fünf Jahren stehen?

Wichtig ist auch der Blick auf Marketing und Vertrieb. Wie soll E-Commerce in bestehende Prozesse eingebunden werden? Welche Wettbewerber sind bereits online sichtbar? Welche Alleinstellungsmerkmale besitzt das Unternehmen? Welche Rolle sollen erklärende Inhalte, Beratung und Zusatzinformationen im Shop spielen?

Ein Blick auf Wettbewerber, ausgezeichnete Shops und Anbieter aus anderen Branchen kann wertvolle Inspiration liefern. Die finalen Antworten müssen jedoch aus dem eigenen Geschäftsmodell kommen. Nur so entsteht eine klare Vision statt einer Sammlung allgemeiner Wunschfunktionen.

Alle Beteiligten an einen Tisch holen

Ein B2B-Shop betrifft viele Abteilungen. Deshalb sollten IT, Marketing, Vertrieb, Außendienst, Kundenservice, Einkauf, Organisation und - sofern relevant - auch die Rechtsabteilung früh eingebunden werden. So fließen technisches Wissen, Kundenfeedback, Prozesskenntnis und rechtliche Anforderungen rechtzeitig in die Planung ein.

Aus diesen Beteiligten sollte ein Projektteam entstehen. Es braucht klare Verantwortlichkeiten, feste Ansprechpartner für interne und externe Rückfragen und genügend Entscheidungsspielraum. Wenn die Agentur weiß, wen sie bei welchen Fragen ansprechen kann, wird die Kommunikation deutlich schneller und verlässlicher.

Prozesse und Daten überprüfen

Das Projektteam sollte bestehende Marketing- und Vertriebsprozesse kritisch prüfen. Welche Abläufe funktionieren gut? Wo gibt es Sonderfälle, Medienbrüche oder Engpässe? Welche IT-Systeme sind beteiligt, und wie reibungslos arbeiten sie zusammen? Wo fehlen Schnittstellen, Daten oder klare Zuständigkeiten?

Auch Sortiment, Produktdaten und Kundendaten müssen analysiert werden. Welche Artikel sollen verkauft werden? Gibt es Spezialartikel mit Sonderlogik? Welche Kundendaten liegen vor, welche fehlen und in welchem System sollen sie künftig gepflegt werden? Ebenso wichtig sind Inhalte wie FAQs, Datenblätter, Bedienungsanleitungen, Produktfotos und Erklärvideos.

Funktionale Anforderungen analysieren

Die Anforderungen sollten aus Kundensicht formuliert werden. Welche Funktionen erleichtern dem Einkäufer das Leben? Welche Rolle spielen Schnellbestellungen, Konfiguratoren, Seriennummernsuche, Rechte- und Rollenmanagement oder mobile Funktionen für den Außendienst?

Bei einem Relaunch sollte zusätzlich geklärt werden, warum der bestehende Shop ersetzt wird: Liegt es an veralteter Technologie, fehlenden Funktionen, schlechter Nutzerführung oder unnötigen Features? Diese Erkenntnisse verhindern, dass alte Probleme in die neue Lösung übernommen werden.

Zeit- und Budgetrahmen festlegen

Zum Briefing gehören ein realistischer Zeitplan und ein belastbares Budget. Ein perfekter Shop in wenigen Wochen ist in der Praxis selten realistisch. Neben der Agenturkapazität müssen auch interne Verfügbarkeiten, Tagesgeschäft, Urlaub und Krankheit berücksichtigt werden.

Ebenso wichtig ist eine klare Priorisierung. Was muss zwingend zum Start verfügbar sein? Was kann später folgen? Nur wenn Budget, Zeitplan, Technologie und Funktionsumfang zusammenpassen, bleibt das Projekt steuerbar.

Fazit

Ein durchdachtes Briefing ist die Grundlage für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Wenn Ziele, Prozesse, Daten, Funktionen und Verantwortlichkeiten klar benannt sind, kann die Agentur zielgerichtet beraten und umsetzen. Offene Fragen sollten ausdrücklich markiert werden, damit Unternehmen und Agentur gemeinsam tragfähige Lösungen entwickeln können.


KERNBOTSCHAFT

Zusammenfassung:
So gelingt der Einstieg in den B2B-Online-Handel

Kurz Zusammengefasst:

Der Erfolg hängt von Strategie, Geschäftsführung, Projektteam, Datenqualität, realistischen Ressourcen und einem schrittweisen Vorgehen ab. Wer früh startet, kann digitale Vertriebspotenziale konsequent nutzen.

 

Wer in den B2B-Online-Handel einsteigen möchte, braucht vor allem eines: eine realistische Einschätzung dessen, was auf ihn zukommt. Denn ein B2B-Shop ist weder Hexerei noch ein Kinderspiel, sondern ein ernstzunehmendes und komplexes Projekt, das mit der nötigen Vorbereitung und Sorgfalt zu einem wichtigen Baustein für Ihren Unternehmenserfolg werden kann. Dabei sollte klar sein: Die Digitalisierung macht auch vor der B2B-Welt nicht halt und es gibt über kurz oder lang keinen Weg am Online-Handel vorbei. Wer dies aber mehr als Chance denn als Bedrohung sieht, kann das große Potenzial erschließen, das im B2B-E-Commerce liegt. Grundvoraussetzung ist, dass die Geschäftsführung voll und ganz hinter dem Projekt steht.

Denn zum einen wird der Einstieg in den Online-Handel die eigenen Unternehmensstrukturen, vielleicht auch Entscheidungsprozesse und damit Hierarchien, sowie althergebrachte Geschäftsprozesse verändern. Beides kann Ängste und Widerstände auslösen, die es ernst zu nehmen gilt. Zum anderen erfordert ein solches Projekt ein klares Konzept inklusiver einen eindeutigen strategischen Zielsetzung. Um es ganz klar zu sagen: Ohne eine durchdachte Strategie geht es nicht! Ohne sie lässt sich nicht bestimmen, welche IT-Struktur im Backend nötig ist, wie der Shop konkret aufgebaut sein soll, welche Funktionalitäten er zwingend haben und welche Rolle der Außendienst künftig spielen soll. Für die Umsetzung sollte dann aber ein eigenes Projekt-Team eingesetzt werden, das Vertreter aller Abteilungen an einen Tisch holt.

So ist einerseits sichergestellt, dass alle Mitarbeiter das Gefühl haben, in ihre Belange und Sorgen ernst genommen zu werden, zum anderen ist es die Basis für einen ganzheitlichen Ansatz, der verschiede Perspektiven – etwa die Sicht des Marketings, die des Außendiensts und die der IT – berücksichtigt. Nur wenn allen die Bedeutung und Wichtigkeit des Projekts bewusst ist, ziehen sie auch einen einem Strang, um gemeinsam zum Ziel zu kommen. Dieses Projekt-Team sollte auch Entscheidungen treffen dürfen: Zum einen sitzt dort das gebündelte Fach- und Detailwissen, zum anderen nehmen Entscheidungsprozesse sonst zu viel Zeit in Anspruch, so dass sich die Projekt-Dauer unnötig in die Länge zieht. Und dann heißt es letztlich "nur noch", wie hier beschrieben, sorgfältig alle Hausaufgaben zu machen.

Dazu gehört vor allem, den Ist-Zustand zu analysieren und realistisch zu bewerten – ganz egal, ob es um den Wissenstand der Mitarbeiter geht, festgefahrene Unternehmensstrukturen, den Zustand von Produkt- und Kundendaten, Mängel in der bestehenden IT oder auch die begrenzten personellen und finan ziellen Ressourcen. Sich an dieser Stelle selbst etwas vorzumachen, heißt, sich selbst Stolpersteine in den Weg zu legen. Und das bedeutet, Fakten wie beispielsweise diese ganz klar zu benennen: Die Aufbereitung von Produktdaten ist aufwändig und braucht Zeit. Oder: Die Projektverantwortlichen können nicht im selben Umfang wie bisher im laufenden Betrieb zur Verfügung stehen und gleichzeitig den neuen B2B-Shop umsetzen. Oder: Der Umbau der IT ist komplex, verändert Geschäftsprozesse und dauert entsprechend lange. Oder: Einige Stellen werden wegfallen, andere dafür neu entstehen.

Und: Während der Umsetzung werden Fehler passieren und so manche Entscheidung muss noch einmal auf den Prüfstand gestellt werden. Desweiteren gehört zu den Hausaufgaben, sich ein realistisches Bild davon zu machen, was möglich ist und was nicht. Wer nur ein Budget für einen Golf zur Verfügung hat, kann damit keinen Porsche kaufen. Das ist nicht schlimm, denn auch mit einem Golf kommt man ans Ziel – vielleicht ein bisschen langsamer, aber auch sparsamer. Zwingend nötig ist aber, das verfügbare Budget sauber zu kalkulieren und eventuell auch noch einen Puffer einzuplanen für unerwartete Herausforderungen. Auch das Marktumfeld verdient eine realistische Betrachtung: Wer als Nachzügler in seiner Branche in das Online-Business einsteigt, braucht vielleicht etwas mehr Geduld, um Kunden (wieder) für sich zu gewinnen.

Definieren Sie also realistische Ziele, sonst stehen Sie schnell vor enttäuschten Erwartungen. Zu guter Letzt ist ein vernünftiger Zeitplan wichtig. Manche Dinge brauchen einfach Zeit. Dazu gehört das Ausarbeiten der Strategie ebenso wie die Analyse des Ist-Zustands oder die Auswahl und das Briefing eines Agenturpartners. Dennoch lohnt es sich, die Zeit zu investieren. Versäumnisse rächen sich früher oder später im laufenden Shop-Betreib und müssen dann mühsam nachgebessert werden. Wenn – aus welchen Gründen auch immer – die Zeit drängt, kann ein agiles Vorgehen sinnvoll sein, bei dem zuerst ein B2B-Shop mit Basisfunktionalitäten gebaut und an den Start gebracht und dann Schritt für Schritt weiter ausgebaut wird. Mit einer durchdachten Unternehmensstrategie, einer realistischen Zeit- und Budgetplanung sowie einem kompetenten Partner steht einem erfolgreichen B2B-Shop nichts mehr im Weg.

Mit einer durchdachten Unternehmensstrate gie, einer realistischen Zeit- und Budgetplanung sowie einem kompetenten Partner steht einem erfolgreichen B2B-Shop nichts mehr im Weg. Gehen Sie noch heute den ersten Schritt und vereinbaren Sie einen Beratungstermin mit unseren B2B-Experten!


B2B-E-Commerce Ratgeber

Umsetzung prüfen
Checkliste für den Aufbau eines B2B-Online-Shops

Kurz Zusammengefasst:

Die Checkliste bündelt die wichtigsten Aufgaben: Strategie, Shop-Konzept, IT-Systeme, Projektteam, Zeitplan, Budget und Controlling.

 

1. Strategische Überlegungen

  • Marktund Wettbewerb analysieren
  • Eigene Ziele festlegen
  • Kundenund Zielgruppen definieren
  • Eckpunkte der Vertriebsstruktur festlegen (Außendienst; Expansion ins Ausland)
  • Interne Ist-Analysen durchführen (Geschäftsprozesse; Datenbestand; internes Know-how; IT-Systeme)
  • Marketing-Maßnahmen definieren

2. Konzeptionelle Überlegungen

  • Grundkonzept des Shops entwerfen (Verknüpfung mit Corporate Website und/oder B2C-Shop; offener/ geschlossener B2B-Shop; Basisund Zusatzfunktionalitäten; Mobile-Optimierung)
  • IT-Systeme auswählen
  • (Shopsystem, evtl. auch Warenwirtschaft, Product Information Management System, Customer Rela-
  • Software selbst entwickeln/kaufen/als Software-as-a-Service mieten)
  • Betriebsstruktur festgelegen (Eigenbetrieb/Hosting und Betrieb durch Dritte)
  • Bedarf an Partnern ermitteln (z.B. für Kundenservice, Zahlungsabwicklung, Logistik, rechtliche Absicherung)

3. Projekt-Team und -Struktur

  • Projekt-Team zusammenstellen (Größe festlegen; Vertreter alle Abteilungen einbeziehen)
  • Projektverantwortlichen und thematische Ansprechpartner für interne und externe Rückfragen bestimmen
  • Befugnisse/Zuständigkeiten klar definieren
  • Arbeitsweise innerhalb des Projekt-Teams klären
  • Kriterien zur Messung des Projektfortschritts/Projekterfolgs festlegen
  • Ggf. Vertrag mit Agentur-Partner schließen und Lastenheft erstellen
  • Intervalle für Status-Runden und Synchronisation der Partner bestimmen
  • Kickoff-Workshop mit allen beteiligten durchführen

4. Zeitplan erarbeiten

  • Groben Projektplan aufstellen (Meilensteine/Intervalle für Zwischenstände festlegen)
  • Varianten ausarbeiten (kürzere/längere Projektdauer; längst mögliche Dauer)
  • Nötige Fixtermine definieren und ggf. setzen
  • Verfahren zur Überwachung des Zeitplans erarbeiten
  • Maßnahmen bei Zeitverzug festlegen

5. Budget und Kostenkontrolle

  • Verfügbares Budget kalkulieren
  • Kostenplan erarbeiten (IT-Systeme, personelle Ressourcen, Kosten für externe Dienstleistungen)
  • Kostenplan mit Shop-Konzeption abgleichen
  • Arbeitsweise innerhalb des Projekt-Teams klären
  • Maßnahmen zur Budget-Kontrolle festlegen (Definition von Prüfkriterien; Festlegen der Prüfintervalle, Projekt-Controlling)
  • Varianten ausarbeiten (ideal, nach Plan, im schlechtesten Fall)
  • Mögliche Maßnahmen zur Budget-Einhaltung erarbeiten (Teilanforderungen priorisieren)

Kompakt erklärt

Häufige Fragen zum B2B-Onlineshop

 

Die folgenden Antworten fassen zentrale Entscheidungsfragen kompakt zusammen und ergänzen die ausführlichen Abschnitte

Warum lohnt sich ein B2B-Onlineshop?

 

Ein B2B-Onlineshop automatisiert Bestellprozesse, reduziert manuelle Fehler, macht Produktinformationen jederzeit verfügbar und schafft Daten für Vertrieb, Marketing und Kundenservice.

 

Wichtig sind leistungsfähige Suche und Filter, detaillierte Produktdaten, kundenindividuelle Preise, Bestelllisten, Verfügbarkeitsanzeigen, Freigabeprozesse sowie ein Rollen- und Rechtemanagement.

 

Das hängt von Zielsetzung, Wettbewerb und Kundengewinnung ab. Geschlossene Shops schützen Preise und Sortimente, offene Shops verbessern Sichtbarkeit und Neukundengewinnung.

 

Nein. Der Shop übernimmt Routinebestellungen und stellt Daten bereit. Der Außendienst kann dadurch stärker beraten, konfigurieren, Kunden schulen und komplexe Aufträge begleiten.

 

Zentrale Vorarbeiten sind klare Ziele, ein Projektteam, realistische Zeit- und Budgetplanung, saubere Produkt- und Kundendaten sowie die Prüfung von ERP-, PIM-, CRM- und CMS-Schnittstellen.

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